Schnellster Porsche am Sachsenring mit 1:30,15 Minuten

Schneller als Walter Röhrl im Porsche 918 Spyder

Nach einem Jahr Entwicklungszeit war es soweit. Das Ziel: Schnellster Porsche am Sachsenring! Nach härtesten Tests auf Nordschleife und anderen Rennstrecken hat edo competition bereits im Herbst die Geschwindigkeitsmarke geknackt. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs ATP in Papenburg fuhr Edo’s  Blackburn den Hochgeschwindigkeitsrekord von 341,21 km/h !

Dazu wurde Stufe II, ein stärkeres Leistungskit installiert.  Ganze 669 PS (492 Kw) leistet nun das edo competition Powerkit. Mit einem maximalen Drehmoment von 880 Newtonmeter im Overboost, einer Beschleunigung von unter 2,7 Sekunden (Serie 3,2 Sek.) von 0 auf 100 Stundenkilometer und einer Spitzengeschwindigkeit von 341 km/h (Serie 318 km/h) zeigt der edo competition Porsche 991 Turbo S, was wirklich in ihm steckt.

Da man auf einer Rennstrecke vor allem Kurventalent braucht, war eine weitere Maßnahme das neu entwickelte edo/KW Competition Gewindefahrwerk. Und zwar das große Paket; mit einstellbaren Stützlagern und separaten Ausgleichsbehältern in Druck- und Zugstufe einstellbar. So gerüstet führte der Profirennfahrer Marc Basseng unzählige Einstellfahrten auf dem Sachsenring  durch. Immer wieder neue Abstimmungen bis am Ende alle zufrieden waren. Auf Edo-eigene neu entwickelte 20 Zoll Schmiederäder mit Zentralverschluss ging es mit Michelin Sport Cup 2 Semislicks auf die Strecke. Jetzt konnte das Set Up von Marc Basseng seine Wirkung zeigen. In Sektor 2 ist Blackburn bereits 3 Zehntel Sekunden schneller als der 918 Spyder. Die schnelle Bergab hinunter zur Kartbahn fährt Basseng die selbe Zeit wie Walter Röhrl obwohl dieser über beachtliche 20 km/h mehr Topspeed verfügt. Edo’s Blackburn holt sich Bestzeit in den Kurven der Sektoren zwei und fünf. In einer phänomenalen Gesamtrunde reicht es für edo competition zum Rekord. Die Vbox bestätigt das Ergebnis: Geschafft in 1:30,15 Minuten, das ist neuer Porsche Rekord am Sachsenring!

 

Den ganzen Bericht lesen Sie in der Autobild Sportscars Ausgabe Nr. 5 Mai 2016