632 PS
840 PS
465 kW
618 kW
652 Nm
780 Nm
345 km/h
390 km/h
Werksdaten edo competition Modifikation
MotorV12 Zylinder 6,3 ltr. Hubraum
Leistungca. 840 PS / (618 kW) bei 8.500 U/min
Max. Drehmoment780 Nm bei 5.800 U/min
Höchstgeschwindigkeit390 km/h
0 - 100 km/h3,2 sec.
0 - 200 km/h9 sec.

Der edo MC12 Versione Corsa ist mittlerweile der 4. umgebaute Maserati MC12 und auch gleichzeitig der Extremste.

Im Zuge einer Überholung sollte dieses Fahrzeug mehr Hubraum und mehr Power bekommen. Zum Schluss sind es 6,3 Liter Hubraum geworden. Dazu bearbeitet Zylinderköpfe, Schmiedekolben samt Spritzölkühlung, Stahlbuchen, größere Ventile und scharfe Nockenwellen. Tassenstössel aus Titan lassen den Motor bis auf 9.700 Touren drehen.. Die große Airbox saugt Luft ungezügelt in sich hinein und den Kraftschluss versorgt eine Drei-Scheiben-Rennkupplung.

Äußerlich wurde der Maserati zur raren Rennvariante Corsa umgerüstet. Mit einfachen Umbauten war es dabei aber nicht getan. Nötig waren speziell modellierte Türen, Hauben, Seitenschweller und Kotflügel, allesamt aus Carbon.

Der edo MC12 Versione Corsa ist ein wahrliches Kraftpaket mit gigantischem Beschleunigungsvermögen. Durch die Hubraumerweiterung und dem umfangreich überarbeitetem Ventiltrieb wird die Leistung von ursprünglich 632 PS auf 840 PS gesteigert.

Auszug aus dem Bericht der Autobild Sportscars, die beim Testlauf auf dem Nürburgring dabei waren:

….. Maserati-Umbau. Er war nach 70 000 Kilometern in den USA einfach zur Überholung reif. Er sollte dabei aber gleich noch mehr Bumms kriegen. Sein Hubraum wuchs auf 6,3 Liter, die Power auf 840 PS. Äußerlich wurde der Maserati zur raren Rennvariante Corsa umgerüstet. Mit einfachen Umbauten war es dabei aber nicht getan. Nötig waren speziell modellierte Türen, Hauben, Seitenschweller und Kotflügel, allesamt aus Carbon.

Zu meckern gibt's daran nichts. Patrick Simon hadert eher mit dem Innenraum. Der groß gewachsene Renn-Profi findet keine geeignete Sitzposition und kämpft mit den eng beieinander stehenden Pedalen im Fußraum.

Damit der Temporausch unerfahrenen Piloten nicht zum Verhängnis wird, tauschte Edo die serienmäßige Stahlbremse des MC12 gegen Keramikstopper aus. Wie der Enzo reagiert der Maserati eilig auf Lenkbefehle, liegt aber bei hohen Geschwindigkeiten dank deutlich längerem Radstand und größerem Abtrieb gelassener auf der Piste. Edo bestätigt: „Gerade in schnellen Kurven sind die Unterschiede spürbar.“

Ob diese Autos für ihn etwas Besonderes darstellen? „Ganz klar ja!“, sagt er. „Diese Autos sind eine absolute Herausforderung, verlangen mir und meinem Team alles ab. Erst letzte Woche bin ich noch 300 km/h bei Nässe gefahren. Ich musste prüfen, ob durch die geänderten Abluftschächte hinter den Vorderrädern Wasser auf die Seitenscheiben spritzt und die Sicht behindert. Wir müssen Dinge ausprobieren, die sonst nicht nötig sind.“

FAZIT
Die radikalen Einzelstücke von Edo Competition treiben den Supersportler-Gedanken fahrdynamisch auf die Spitze.

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